Via de la Plata

1.Etappe: Sevilla – Gillena (23 km)

Pünktlich um halb acht stehe ich abmarschbereit vor der Kathedrale und was soll ich sagen: Es regnet! Und bis zum frühen Nachmittag sollte es auch nicht mehr aufhören.

Start im Regen

Beim Rausgehen aus der Stadt verlaufe ich mich etwas,als ich dann den Guadalquivir überquere, sehe ich die ersten Zeichen.Ab hier ist es dann prima markiert.

Der Weg aus der Stadt bis Santiponce ist ätzend, Industrie, Müll, Autobahnen, an Strassen entlang. In Santiponce frühstücke ich erst mal und will mir die römischen Anlagen anschauen.Sind aber zu.

2€, da kann man nicht meckern

Nach 10 km öffnet sich die Landschaft,es geht weg von den Straßen und es wird sehr ruhig.Der Weg läuft schnurgerade nach Norden und ich kriege ein Gefühl dafür, was mich die nächsten Wochen erwartet.

Der Regen hört auf,es wird wärmer. Nach ca. 23 km erreiche ich Guillena und suche die Albuerge de Luz, eine private Pilgerherberge. Für 12 € gibt’s ein Bett und morgen Frühstück.Es ist doch ganz schön Betrieb hier, etwa 10 Pilger. Außer einer Holländerin,die gut Deutsch spricht, höre ich hier nur Spanisch.

Allzu oft werde ich wohl nicht in solchen Unterkünften nächtigen

Für den ersten Tag ist’s genug, ich spüre meine Beine und Füße. Erfahrungsgemäß wird sich in zwei bis drei Tagen zeigen, wie’s mit Blasen aussieht.

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