Via de la Plata

7.Etappe: Fuente de Cantos- Zafra ( 25 km)

Heute sieht es nicht nach Sonne aus und so war’s auch, bis ich Zafra erreicht hatte.Die letzte Stunde noch Nieselregen, dann kam die ☀️ Sonne.

Ich bin ohne Frühstück losgegangen,nach 6km gab’s einen Laden, Tiendas heißen die hier, in dem ich mir was zu essen besorgte.Auf dem Marktplatz futterte ich bei kühlen Temperaturen.Direkt unter einem Orangenbaum.Ich pflückte eine, sie sah zwar schön aus,war aber noch sauer.Der folgende Weg entpuppte sich als völlig aufgeweicht, so dass ich bei jedem Schritt tief einsank und wegrutschte.Das war alles anstrengend und ich sah entsprechend aus.

Mittagspause

In Zafra war ich gegen 2 Uhr,die Suche nach einem Hotel gestaltete sich schwieriger als gedacht.Entweder ausgebucht oder geschlossen.Vielleicht sah ich auch nur zu dreckig aus.Also ging ich zu dem empfohlenen Konvent San Francisco, hier war alles bestens:Warm, Abendessen und Frühstück, zu zweit in einem Raum.Einige der anderen Mitpilger sind auch hier.Irma traf ich in der Stadt,sie ist heute den größten Teil der Etappe mit dem Bus gefahren und hat sich einiges erspart.

So sah der Weg heute aus

Im übrigen laufen bei weitem nicht alle Pilger alle Etappen.Manche überspringen eine oder zwei mit dem Bus.Bei mir gibt’s dafür noch keinen Grund.Die Blase am kleinen Zeh macht keine großen Beschwerden.Natuerlich tun mir die Beine am Ende des Tages weh,aber morgens sieht’s meistens wieder gut aus.Zafra reisst mich jetzt auch nicht gerade vom Hocker, zudem fahren hier auch Autos in den schmalsten Gassen, so dass man sich in einen Hauseingang drücken muss,um nicht plattgefahren zu werden.

Zufällig ohne ein Auto in der Altstadt von Zafra

In der Unterkunft steht immer zuerst duschen und Wäschewaschen auf dem Programm.

War heute nötig

Dann geht’s noch mal in die Stadt, bisschen gucken und Kaffetrinken.Die meisten Pilger, so habe ich das bis jetzt erlebt,pennen den ganzen Nachmittag ( würde ich nie machen, …..ups,warum wächst meine Nase auf einmal?).Aber ich liege abends früh im Bett und habe mehr als genug Schlaf. Tagesfazit: Sehr aufgeweichter Weg, schwere Füsse, schöne Landschaft und heute Abend noch ein gutes Essen.Was es gibt, wurde mir erklärt, aber ich habe nichts verstanden.Also lass ich mich überraschen und erzähle morgen, was es zu essen gab.

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