Kalt.Sehr kalt.So geht’s früh am Morgen aus Granja raus.Hier teilt sich der Weg.


Ich gehe links Richtung Ourense.Die Stöcke packe ich in den Rucksack,trotz Handschuhen sind die Finger eiskalt.An einem See gibt’s 2 Moeglichkeiten zum Weitergehen.Entweder auf einem schwierigen Trail am See entlang oder Straße.



Straße hatte ich schon zur Genüge.Die Landschaft ist wirklich schön,es ist zwar sonnig,aber kalt.


Nach 18 km kommt ein Ort mit Bar.Der Wirt ignoriert uns,mir ist das zu dumm,ich gehe weiter.Noch 8 km bis Tabara,hier ist Markt.Die öffentliche Herberge liegt am Ortsrand und wird von einem Schriftsteller geleitet.Abendessen, Frühstück, Wäsche waschen,alles auf Spendenbasis.ich denke,20€ ist es das wert.



Auch die Heizung funktioniert,wenn nicht grade ein Pilger den Stecker rauszieht um sein Handy zu laden.Heute Nachmittag waren wir in einem Cafe mit Wintergarten,herrlich warm,nur Kuchen gab’s nicht,nur das übliche verpackte Süsszeug.Es ist schon unglaublich,was hier an Müll produziert wird (und einfach in den Straßengraben geworfen wird).Jetzt warten wir alle aufs Abendessen und dann heißt es gute Nacht.