Die heutige Etappe ist überwiegend flach und am Ende des Tages habe ich 130 km abgestrampelt, ohne mich groß anzustrengen. Zunächst geht’s auf den Altmühltalradweg, den ich zum Teil noch von früher kenne.

Dann kommt eine interessante Begegnung: Ein Reiseradler meines Alters fährt auf und wir unterhalten uns zwei Stunden beim Fahren.Er ist wie ich bepackt,sehr gutes Reiserad.Den größten Teil des Jahres verbringt er in Neuseeland,wo er mit einer Einheimischen verheiratet ist.Drei Monate ist er in Deutschland bei seiner Familie und drei Monate fährt er in Asien rum, wo er noch eine Zweitwohnung hat.Seine Räder hat er dort deponiert.Ein interessanter Mann und bedeutend fitter als ich, was ich bei Anstiegen merke.
Dann mache ich Pause und unsere Wege trennen sich.Bei Dollstein verlasse ich den Radweg und fahre auf einem sehr schönen Verbindungsweg runter zur Donau.

Der nächste Campingplatz ist in Donauwörth. Zuerst auf gekiestem Weg, dann auf der Straße immer hoch und runter, weit weg von der Donau. Die bekomme ich eigentlich erst in Donauwörth zu sehen, wo ich mein Zelt auf dem sehr schön gelegenen Platz des Ruderclubs aufbaue.