Ich möchte mich hier bei allen bedanken, die meine Reise kommentieren.Ich lese alle,wenn ich nicht immer antworte, dann weil ich meistens noch auf dem Rad sitze. Aber ich freue mich riesig über den Zuspruch🚴🚴🐫🐫
Der Sturm hat über Nacht abgeflaut, um 8 Uhr starte ich bei Sonnenschein und leichtem Rückenwind.Auf dem Highway geht’s zügig voran, dann fahre ich durch das Industriegebiet von Sur, vorbei an LNG Terminals. In das gebuchte Hotel kann ich erst um 2 Uhr einchecken, also wasche ich mein Fahrrad, hebe 200 Rial ab, klebe meinen abgefallenen Rückspiegel wieder fest, esse ein Sandwich, höre dem Muezzin zu und bin froh, dass ich heute nicht weit radeln musste. Der gestrige Tag steckt mir noch in den Knochen.





Um 2 Uhr checke ich ein, renoviere mich und meine Ausrüstung und entspanne. Im nahegelegenen Einkaufszentrum gibt’s alles. Ich trinke einen Kaffee,gucke den Leuten zu und plane für den nächsten Tag.






Während ich die Bilder hochladen, bricht das Internet zusammen. Ich gehe zum Manager und er zeigt nach draußen. Es sind pechschwarze Wolken am Himmel und es schüttet aus allen Eimern.

Der Manager erklärt, dass in den Fällen der Satellit kein Signal senden kann und es in Kürze wieder funktioniert. Ob’s stimmt, ich lasse mich gern überzeugen.
Überhaupt sind die Leute sehr freundlich hier und hilfsbereit. Das Englisch der Inder ist oft schwer zu verstehen.
Ein anderes Thema ist der Müll.Die Leute werfen alles in die Landschaft, aus dem Auto heraus wie früher bei uns. Für mich heißt das beim Fahren aufpassen, denn es ist auch viel Glas dabei.Bis jetzt hatte ich Glück und konnte immer ausweichen.

Mein heutiges Glück besteht darin, dass ich im Hotel bin und nicht draußen fahren und zelten muss.