Ich keuche, kämpfe und quäle mich, um gegen den Wind anzukommen.Nach Shelim macht die Straße einen scharfen Knick und mehr als 8 bis 9 Stundenkilometer sind nicht drin.Dazu das infernalische Heulen des Windes. Die wenigen Autofahrer, die passieren, fragen ale, ob ich mitfahren will. Ich lehne ab, zum Glück,denn sonst hätte ich eine spektakuläre Strecke verpasst.


Nach 20 km bin ich am höchsten Punkt und dann beginnt eine grandiose Abfahrt runter zum Meer.




Der Strand hat weißen Pudersand,kilometerweit bin ich der einzige Mensch hier. Die Küstenstraße führt jetzt wieder in die richtige Richtung, windmäßig. Im Ort Ash Shuwaymia haue ich mir den Bauch voll, kaufe ein fahre 12 km ins Wadi rein.




Die Landschaft ist spektakulär.Bizzare Felsformationen in allen Farbschattierungen. Ich fahre bis zum ersten Wasserfall und baue mein Lager auf.


So ganz allein bin ich nicht. Eine Gruppe Kuweitis kommt im Auto angefahren.Die klettern etwas die Felsen hoch und filmen mit einer Drohne.Als sie Weiterwollen, merken sie, dass die sich festgefahren haben.Einer fragt mich,ob ich Netz hätte.Gibts hier draußen nicht.Sie halten einen Einheimischen an, fahren in den Ort und kommen mit einem Toyota Pickup zurück, der sie freischleppt
Der Toyota ist das Standartauto hier.
Als sie weg sind, futtere ich meine Vorräte, Versuche ein Feier zu machen, was nicht gelingt. Das Palm-Zeug brennt nicht richtig.Also verkrieche ich mich ins Zelt und verbringe eine himmlisch ruhige Nacht.



Nur ein Wasserfällchen