Mozzarabischer Jakobsweg

Tag 14/15: Villaharta – Minas de Calatraveno – Alcaracejos

Seit 2023 lässt sich die sehr lange und schwere Etappe halbieren.Ich mache Gebrauch davon und erhalte von Rosa per WhatsApp die Zusage.Der Weg ist schwierig,mit Flussdurchwatung und vielen Höhenmetern.Allerlei Getier am Wegestand,tot und lebendig.

Zwei Esel auf dem Jakobsweg
Unterkunft

Auch die anderen Pilger übernachten hier.Es gibt prima Essen und es ist sehr gemütlich.Hier wurde früher geschuerft und das Haus ist ein altes Minenarbeiterhaus,mitten in der Pampa.Abens sitzen wir gemütlich am Kamin,zwei Norweger,eine Spanierin,eine Holländerin,ein Amerikaner und ich.

Drei meiner Mitpilger

Am nächsten Morgen geht’s weiter.Die Wegbeschaffenheit lässt sehr zu wünschen übrig.

Dann kommt die zweite Flussüberquerung,die Steine sind z.T. unter Wasser.Also Schuhe, Strümpfe und Hose aus und rüber.

Es ist mir ein Rätsel,wie man die komplette Etappe an einem Tag schaffen kann.Aber als ich später aus der Albergue gehe,sitzt vor der Tür ein junges Paar,die um 7 Uhr in Villaharta gestartet sind.Also eineinhalb Stunden vor und 18 km hinter mir.Trotzdem kamen sie nur 2 Stunden nach mir an,und das bei diesen Bedingungen.Ich brauchte manchmal eine Stunde für 2 km.

Aber ich bin zufrieden,dass alles noch so gut klappt.Die Landschaft ist schön,das Wetter ideal und die Vögel zwitschern.So durch das ländliche Spanien zu wandern,wo sich kaum Touristen hin verirren,hat schon was für sich.

An dieser Stelle einmal Dank an alle,die mitlesen und mich mit aufmunternden Kommentaren bedenken.

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