Mozzarabischer Jakobsweg

Tag 18: Monterubio- Castuera

Die heutige Etappe verläuft fast komplett auf einem Landstraesschen, so das zum ersten Mal auf dieser Tour meine Füße trocken bleiben.Viel gibt’s nicht zu sehen, abgesehen von der Farbgestaltung dieses Spaniers:

Zwei kleine Pausen und gegen 13.30 Uhr bin ich schon in Castuera.

Immer dem Pfeil nach

Jetzt wird’s knifflig.Ich marschiere zur Herberge,niemand da.Nuria schickt einen Link,wo das Gebäude ist zum registrieren .Ich lande in der Notaufnahme des Krankenhauses.Mit viel hin und her stellt sich raus,dass nebenan im Altenheim die Prozedur erfolgt.Irgendwie klappt’s,ich zahle 8€ und erhalte den Schlüssel.Wieder 1 km zurück zur Herberge,wo Nuria eintrifft.Sie war noch essen,was um diese Zeit kompliziert ist.Auch die anderen Pilger werden per WhatsApp gesteuert.Heute hätte keiner von uns das alles allein geschafft.Gestern haben wir Nuria zum Essen eingeladen,als kleines Dankeschön.

Hanah und Nuria

Nach der üblichen Routine habe ich gewaltigen Hunger.Also auf zum einzigen Restaurant,wo man um 16 Uhr was zu essen bekommt.Es liegt am Stadtrand beim Schwimmbad.Das Essen ist sehr gut, da haben sich die 3 km Fußmarsch gelohnt.

Inzwischen merke ich,dass ich fitter werde, außer es geht steil bergauf.Und das tut es hier.Dann japse ich ganz schön.

Zusammen mit den Stadtkilometern kamen so heute wieder gut 25 km zusammen.Die gestrige Etappe habe ich gut weggesteckt.Bis Merida sind’s noch fünf Etappen.

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