Mozzarabischer Jakobsweg

Tag 21: La Haba – Medellin

Der angekündigte Regen fiel in dem Moment,als ich im Hostel La Cabana in Medellin eincheckte. Nicht viel,aber immerhin.Nachdem am Morgen noch schönes Wetter war, zogen bald dunkle Wolken auf.

Die 7 km bis Don Benito waren ok,dann ging’s rein in die grosse Stadt.Baustellen,Autos und der ganze Trubel.Ich frühstückte,hob Geld ab und raus ging’s.Die Wegebauer des Caminos versuchen,die Pilger möglichst gefahrlos aus der Stadt zu bringen.Es geht durch Industriegebiete,kilometerlang an stinkenden Wassergräben entlang.

Der Straßenbelag macht meinen Füßen immer mehr zu schaffen.

Füße mordend

Obwohl die Etappe nur 18 km lang und flach ist, bin ich ziemlich geschlaucht.In der Ferne taucht die Burgruine von Medellin auf.

Burg Medellin

Es gibt hier wie in Merida ein römisches Theater mit Museum.Und einen Supermarkt im Ort.( eher ein Dorfladen)

Das Einchecken im Hostal erfolgt vollelektronisch wie am Bahnkartenautomat.Das Zimmer ist funkelnagelneu und von großer Qualität.Das Ganze für 30€.🌞 Das ist allerdings der Sonderpreis für Pilger,sonst kostet es 70€.

Duschen, Wäsche waschen, Fußpflege,ein kleiner Mittagsschlaf und warten, dass der Supermarkt aufmacht.

Das Frühstück morgen früh ist im Zimmerpreis inbegriffen.Was will man mehr?

Als ich um 17.30 Uhr zum Laden maschiere,regnet es in Strömen.Ein starker Wind weht und es hat empfindlich abgekühlt.

Sieht ganz so aus,als ob meine Pilgerreise so enden würde wie sie angefangen hat.

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