Gleich am Morgen zwei Begegnungen:

Dann kommen mir tatsächlich zwei Reiseradlerinnen entgegen:Patricia und Jill aus Irland.

Sie fahren die Route umgekehrt wie ich und haben den Wind gegen sich.Wenn er so bleibt, wird das noch eine schöne Schinderei bis Muskat. Wir unterhalten und lange, dann geht’s weiter.
Es wird jetzt jeden Tag heißer,mittags bis 35 Grad. Nach längerer Zeit komme ich mal wieder ans Meer.

Und gleich darauf geht’s seit Wochen steil hinauf. Ich schiebe eine halbe Stunde, dann bin ich oben.

Auf dem kargen Plateau führt die Strecke durch eine rostbraune Steinwüste.Alle 15 bis 20 min kommt ein Auto vorbei. Fast alle halten und fragen, ob ich mitfahren will. Will ich nicht, zumindest bis Salalah ist es doch mein Ehrgeiz, alles zu radeln.
Unvermittelt taucht ein Handymast in der Einöde auf und gleich darauf eine dieser kleinen, unscheinbaren Moscheen. Aber das bedeutet Schatten, Wasser, Klo und mal sehen. Ich hoffe, dass es sich nicht so aufregend gestaltet wie vor ein paar Tagen. Bis zum nächsten Ort sind es noch 70 km und dazwischen ist nichts. Also denke ich, hier werde ich es mir gemütlich machen.
Gerade als ich das schreibe, kommen zwei Autos vorgefahren.Es ist Viertel nach vier, anscheinend Gebetszeit.In schlechtem Englisch fragen die Männer nach dem Woher und Wohin,gehen aufs Klo, waschen sich und dann verschwinden sie im Gebetsraum.








































































