Ich liege im Zelt,Etappe geschafft.Der Zeltaufbau hat mich bei dem tosenden Wind vor noch nie dagewesene Probleme gestellt. Ich bin am Strand von Qalat, ein kleiner Sandwall hält das Schlimmste ab, aber heute kann das Zelt zeigen, ob es was taugt.

Gestern Abend hatte ich noch Besuch von drei Eseln, von denen einer ruckzuck die Reste von meinem Abendessen gefressen hat. Heute morgen stand dann eine Ziege zur Begrüßung bereit:


Der Weg führte heute lange immer schön am Meer entlang.Am Strand machen die Omanis Camping. Am Bimmasinkhole traf ich zwei Schweizer, die mit einem Camper hier sind. Auch ein Bad Tölzer Wohnmobil fuhr vorbei. Abgesehen vom schönen Strand sind hier auch zwei berühmte Wadis in der Nähe.Ich begnüge mich mit einem Blick in den Eingang.




Dann geht’s wieder auf den Highway 17. Weniger Verkehr als gestern. Sechs Omanis auf Triatlonrennmaschinen überholen mich, winken mir zu und feuern mich an.


In Qalat mache ich Schluss für heute, bis Sur morgen sind es noch 40km. Vor der Lagerplatzsuche geht’s noch mal in den Coffeshop. Ich beobachte, wie die Omanis das machen. Sie fahren vor und hupen einmal. Springt der Restaurantchef nicht innerhalb von ein paar Sekunden herbei, wird mehrmals gehupt. Dann erfolgt Bestellung gegen Geld durchs Seitenfenster.Dauerts den Herrschaften zulange, ertönt wieder ein Hupkonzert. Stehen dann mehrere Autos beisammen, braucht man Ohropax .



Für morgen in Sur habe ich mir ein Zimmer gebucht. Dann werde ich auch die Bilder der letzten Tage und von heute hochladen.
Jetzt hoffe ich nur noch, dass der Wind etwas nachlässt und nicht mehr so stark am Zelt rüttelt.Dann sollte einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Wege stehen.







































