Beim Hinflug hatte der Transfer nicht geklappt, diesmal dasselbe wieder. Ich hatte morgens beim Buchen extra auf den Fahrradkarton hingewiesen. Fuer viertel vor zwölf war der Wagen bestellt. Um 12 kommt der Manager und sagt,er ruft jetzt den Fahrer an.15 min später,der Fahrer würde noch tanken, käme aber bald. Dann kommt: Ein Kleinwagen!! Ich flippe bald aus. Diskussionen, der Fahrer will in 20 bis 30 min mit einem größeren Wagen zurück kommen. Wer’s glaubt…Zufaellig lädt ein Großraumtaxi eine Familie beim Hotel ab .Ich frage den Fahrer,ob er mich zum Flughafen bringen kann.Er kann und ab geht’s.Ich gebe ihm 10 Rial und er freut sich. Dann dauerts beim Einchecken ewig,bis das Fahrrad endlich fertig ist. Alles sehr langsam und umständlich.Nochmal 4 Rial Servicegebühr. Passkontrolle:Warten,warten,warten. Beim Sicherheitscheck hätte ich mit einem Maschinengewehr durchmaschieren können! Endlich am Gate.Aus unerfindlichen Gründen hat sich mein Sitzplatz in der Zwischenzeit geändert, aber immerhin habe ich einen.Zum Glück hatte ich nachmittags noch mal 2 Stunden geschlafen und bin einigermaßen fit. Ich denke,die Fliegerei mit Fahrrad lasse ich in Zukunft sein, es ist doch ziemlicher Stress.
Pünktlich landet der Flieger morgens nach deutscher Zeit in Frankfurt. Zeit für ein kleines Fazit:
Der Oman war für mich ein ungewöhnliches Radreiseziel. Andere Kultur, andere Landschaft, anderes Klima um die Jahreszeit. Aber es war sehr schön, hier radzufahren. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen ist das,was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird. Nie hatte ich das Gefühl,nur ein Tourist zu sein, die Leute waren ehrlich interessiert und dabei völlig unaufdringlich. Radwege gibt’s hier natürlich nicht, das Radeln auf der Straße war aber ( mit ein paar Ausnahmen), recht sicher.Die Landschaft hat mich begeistert, so mag ich es, nie langweilig.
Mit dem Wind hatte ich grosses Glück ( oder eine gute Planung), praktisch nur an einem kompletten Tag Gegenwind. Keine einzige Panne, keine wirklich gefährliche Situation. 2 kg Datteln sind in meinem Bauch verschwunden und etliche Liter Wasser. Gegessen habe ich meist in den Coffeeshops, preiswert und gut.
Bisschen nervig war das Gehupe, vor allem vor den Coffeeshops. Auch der allgegenwärtige Müll trübte ein wenig den guten Eindruck vom Land.
Ob ich nochmal wiederkommen würde? Vom Hajargebirge habe ich nicht viel gesehen, aber das werde ich mir mit dem Rad nicht antun!












































































