5-Länder-Runde

10. – 12.Tag ( Donauwörth -Burgau -Biberach – Kißlegg)

Es ist einiges nachzutragen.Im Moment bin ich noch in einem Hotel in Hochdorf, 8 km von Biberach a.d.Riss entfernt und es schüttet aus allen Kübeln.Gestern Abend gab es ein Unwetter und ich war heilfroh, nicht im Zelt liegen zu müssen.

Vorgestern bin ich in Donauwörth gestartet, bis Offingen an der Donau entlang geradelt und dann Richtung Burgau abgebogen.Dort wohnt meine Cousine Renate.Sie und ihr Mann Erhardt begrüßen mich herzlich,es gibt Kaffee und Kuchen.Wir unterhalten uns bis spät in den Abend hinein, zu essen gibt’s auch was leckeres.Es tut gut, so verwöhnt zu werden

An der Donau

Nach einem hervorragenden Frühstück verabschiede ich mic.Noch mal vielen Dank für die herzliche Gastfreundschaft an euch beide.Ich fahre bis Günzburg und von dort an der Donau entlang.In Günzburg war ich vor 3 Jahren ( mit dem Auto) und habe auf dem Marktplatz die Radwegschilder gesehen.Damals habe ich gedacht, hier müsstest du mal mit dem Rad herkommen.Nun stehe ich da.

Marktplatz in Günzburg

Bis Ulm ist der Donauradweg sehr schön.Ich hatte aber mit schon überlegt,ob es nicht noch einen Verbindungsweg zum Bodensee gibt. Tatsächlich existiert ein solcher,Donau-Bodensee-Radweg.Ich folge ihm bis Biberach.Wie bei vielen sogenannten Radwegen in Deutschland ist der Weg eine Zusammenstoppelung von Straßen, Wirtschaftswegen,strassenbegleitenden Radwegen usw.Durch viele Orte und saumaessig viel Verkehr.Es ist drückend heiss und schwül,die Autofahrer sind aggressiv und ich langsam auf.Verschwitzt und kaputt habe ich keine Lust auf zelten,zumal es hier weit und breit keinen Campingplatz gibt. Wild zelten wäre nur schwer möglich.Also buche ich ein Hotel und strample noch 25 km bis Hochdorf. Wie richtig die Entscheidung war, zeigt sich, als abends das Unwetter hereinbricht.Unmengen an Regen mit Gewitter,stundenlang.Im Zelt wäre es jetzt sehr ungemütlich.

Heute morgen regnet es immer noch und es hat stark abgekühlt.Bis mindestens Mittag soll’s so bleiben, also werde ich wohl zum ersten Mal auf der Tour in Regenkleidung fahren.

Es regnet.Es regnet.Es regnet immer stärker.Bei 13 Grad und Gegenwind macht das keinen Spass.Ich glaube, mit Zelten wird das heute wieder nichts.Also schaue ich gegen Mittag nach Hotels in der Gegend um.

Pause im Regen

Über B….com finde ich ein Lockangebot direkt am Radweg,20 km entfernt.Als die Buchung abgeschlossen ist,ist von Rabatt keine Rede mehr.Ich ärgere mich, hätte preiswertere Unterkünfte in der Gegend bekommen.Das war’s mit B…..com.Mal gucken,wie ich reklamieren kann.

Aber ich beschließe,mir nicht den Tag zu versauen.Die Landschaft ist schön, natürlich wellig hier im Allgäu.Also ab und zu wieder schieben.Was mir nicht gefällt,ist,dass der Weg fast nur auf engen,kaputten Straßen verläuft mit viel lokalem Verkehr.Es ist eigentlich eine Unverschämtheit, sowas als Radfernweg zu deklarieren.

Im Hotel angekommen,renoviere ich mich erst einmal.Seit 16 Uhr scheint die Sonne,man glaubt es kaum.

Morgen erreiche ich nach knapp 1000 km den Bodensee.Mal schauen, wie es von da weitergeht.

An alle,die meine Berichte verfolgen, mal an dieser Stelle herzlichen Dank. Das motiviert mich doch, auch wenn ich manchmal abends groggy bin oder die Lust zu schreiben fehlt.

Noch ein paar Bilder:

Die erste Bank nach 50 km
Zum Glück bin ich drinnen
Abstecher zum Yukon

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9. Tag ( Gunzenhausen – Donauwörth )

Die heutige Etappe ist überwiegend flach und am Ende des Tages habe ich 130 km abgestrampelt, ohne mich groß anzustrengen. Zunächst geht’s auf den Altmühltalradweg, den ich zum Teil noch von früher kenne.

So geht’s auch

Dann kommt eine interessante Begegnung: Ein Reiseradler meines Alters fährt auf und wir unterhalten uns zwei Stunden beim Fahren.Er ist wie ich bepackt,sehr gutes Reiserad.Den größten Teil des Jahres verbringt er in Neuseeland,wo er mit einer Einheimischen verheiratet ist.Drei Monate ist er in Deutschland bei seiner Familie und drei Monate fährt er in Asien rum, wo er noch eine Zweitwohnung hat.Seine Räder hat er dort deponiert.Ein interessanter Mann und bedeutend fitter als ich, was ich bei Anstiegen merke.

Dann mache ich Pause und unsere Wege trennen sich.Bei Dollstein verlasse ich den Radweg und fahre auf einem sehr schönen Verbindungsweg runter zur Donau.

Der nächste Campingplatz ist in Donauwörth. Zuerst auf gekiestem Weg, dann auf der Straße immer hoch und runter, weit weg von der Donau. Die bekomme ich eigentlich erst in Donauwörth zu sehen, wo ich mein Zelt auf dem sehr schön gelegenen Platz des Ruderclubs aufbaue.

So Stelle ich mir einen Zeltplatz vor

 

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8.Tag ( Aalen – Gunzenhausen )

Noch eine Etappe auf dem Limes-Radweg, dann folge ich ab Gunzenhausen dem Altmuehlradweg und biege irgendwo ab zur Donau.

Aber zuerst radle ich heute morgen nach Aalen hinein, um mir eine neue Matte zu kaufen. Bevor das Geschäft öffnet, habe ich noch Zeit, am Marktplatz zu frühstücken.

Streuseltaler statt Döner

Der Mattenkauf ist schnell erledigt, viel Auswahl gibt’s nicht.

Hoffentlich hält sie

Ich fahre fast 10km die Strecke zurück,die ich gestern geradelt bin.Kocherjagst – und Limesradweg verlaufen hier gleich, bevor sie sich trennen.

Der Limesradweg macht seinem Namen alle Ehre. Überall Schautafeln und Museen.

Wäre ich zur Römerzeit mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, sähe ich wohl so aus:

Der Weg verläuft in stetigem Auf und Ab auf ruhigen Landstraßen.Auch wenn der Himmel dunkel ist und bedrohlich wirkt, fällt kein Tropfen Regen. Die Landschaft gefällt mir gut.

Kurz vor Gunzenhausen komme ich an einen kleinen See mit Camping 🏕️.Hier stelle ich mein Zelt auf und springe auch kurz ins Wasser. Die neue Matte muss heute Nacht ihre Bewährungsprobe bestehen.

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7.Tag (Braunsbach -Aalen)

Morgens aufstehen und jammern, das käme mir nie in den Sinn( also das folgende überlesen).Ich musste die Luft aus der defekten Matte rauslassen und schlief dementsprechend hart und unbequem.Ziemlich gerädert packte ich um 6 Uhr zusammen und fuhr los. Bis Schwäbisch Hall waren einige Rampen zu überwinden.

Ich komme natürlich von der Gegenseite

Es war sehr heiß schon früh am Morgen und ich machte etliche Pausen.Nach Schwäbisch Hall führte der Radweg größtenteils an der Bundesstraße entlang,der sogenannten Idyllischen Straße.Das lockte natürlich auch die Motorradfahrer an, den ganzen Tag das Röhren und Knattern. Die Anwohner der Orte versuchen mit allem Möglichen an die Fahrer zu appellieren,aber ohne großen Effekt.

Was manche sich so wünschen
Landschaft mit Rahmen
…und dann fehlt das Kleingeld

Ich kam nachmittags an der Waldschenke an, wo ich ein Zimmer reserviert hatte.Bis 17! Uhr war noch Mittagspause,ich saß auf der Terrasse und erholte mich.Dss Zimmer war in Ordnung und ich schlief endlich mal gut, bis das Unwetter kam.Ein gewaltiges Gewitter mit Regen zog vorbei und ich war heilfroh, nicht irgendwo im Zelt Ligen zu müssen.Irgendwann kehrte wieder Ruhe ein und so kam ich doch noch zu ein paar Stunden Schlaf.

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6.Tag ( Jagsthausen – Braunsbach)

Das Zelt ist klitschnass, als ich aufstehe.Bis alles verstaut ist,dauert es heute eine dreiviertel Stunde.Ich verlasse mein Versteck und folge dem Radweg bis Jagsthausen.Dort gibt’s Frühstück.Gestern hätte ich die 15 km nicht mehr geschafft,vor allem wieder die Steigungen. Hier bemerke ich auch, dass ich gestern Abend falsch geplant hatte.Der Kocherjagstweg ist ein Rundweg, und zwischen Jagsthausen und Sindringen ist die engste Stelle der Schleife.Von Jagsthausen käme ich auch nach Aalen, aber es wäre weiter.Also die 4km bis Sindringen,( 2 km hoch schieben, 2 km runter, dass die Bremsen glühen).Ich komme am Hotel Krone an, hier hatten Eva und ich unsere letzte Übernachtung letztes Jahr.Jetzt fahre ich in entgegengesetzter Richtung und welche Erholung!Ein schöner Radweg, durchaus mit Steigungen,aber nichts im Vergleich zum Limes.Mittagspause in Künzelsau.

Das ist der letzte auf der Tour, ich schwöre

Ich bin müde, es ist heiss und so beschließe ich, schon bald einen der wenigen Campingplätze anzusteuern. Für 10€ komme ich unter, neben mir zwei Radler aus Holland auf dem Weg nach Rom. Verrückte Leute gibt’s….

Das Zelt habe ich unterwegs getrocknet und es ist schnell aufgebaut. Ich blase die Isomatte auf, lege sie kurz neben das Zelt und schon ist es passiert:Die Matte ist delaminiert, d.h. die Verbindungen der einzelne Wülste sind kaputt und zu einer grossen Wulst aufgeblasen.Irgendwie muss ich drauf schlafen,morgen wird sie entsorgt.Es ist nicht das erste mal,dass das passiert,die Dinger vertragen keine Hitze.Trotzdem ist es ärgerlich.180 € hat das Ding vor drei Jahren gekostet.

Also neuer Plan.Ich buche mir für morgen ein Zimmer nahe Aalen und fahre am Montag zu einem Outdoorladen, um eine neue Matte zu kaufen.Aber nicht mehr Ultraleichtkram.

Kocher

Noch ein paar Bilder, habe WLAN am Zeltplatz.

Öffentliche Toiletten unterwegs,nicht zu unterschätzen
Viele Möglichkeiten
Schön ist es hier
Mein Lager
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5.Tag ( Schweinheim – Nähe Jagsthausen)

Gestern Abend war ich zu kaputt,um noch was zu schreiben.Ich bin genau 100 km gefahren,davon 40 flach. Trotzdem war ich 11 Stunden unterwegs,im Sattel und schiebend. Das Höhenprofil des Limesradwegs sieht aus wie ein EKG, mit Steigungen und Gefällen immer um die 15 Prozent

Hier mal bergab

Mein angepeiltes Ziel ereichte ich nicht mehr, es fing an zu regnen und ich suchte schnell einen Platz zum Zelten.Ich war völlig ausgepumpt. Dieser Weg ist mit einem 40 kg schweren Reiserad bei dem Profil eigentlich nicht zu fahren. Wenigstens war der Weg geteert, es ging nämlich auf Straßen voran.Die Autofahrer sind hier sehr aggressiv,eine Fahrerin hat mich im Kreisverkehr geschnitten und dann durch den halben Ort verfolgt, immer wüst schimpfend, nur weil ich A….. gesagt habe.

Höhenprofil Limesradweg
Soviel Zeit musste sein

Abends im Zelt beschloss ich dann, morgen den Limesweg zu verlassen und auf dem Kocherradweg bis Aalen zu fahren,wo beide Wege wieder Zusammentreffen. Während der Kocherweg dem Fluss folgend die Berge umfährt, führt der Limesweg kerzengerade darüber,immer rauf und runter. So erspare ich mir 2 Tage Schinderei.

Den Regen sieht man nicht

Es dauerte wieder ewig, bis ich einschlafen konnte.Da muss sich was ändern, sonst falle ich bald vor Müdigkeit vom Fahrrad.

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4. Tag : Ravolzhausen – Schweinheim

Nach einer mittelprächtigen Nacht habe ich am Morgen schwere Beine. Zum Glück steht heute nur eine kurze, flache Etappe auf dem Plan.

Das Frühstück ist gut und ich mache mich auf den Weg. Obwohl ich im Großraum Hanau/Frankfurt unterwegs bin, führt der Weg immer wieder durch kleine Waldstücke bis an den Main.

Der Limesweg versucht, möglichst dem Originalbauwerk zu folgen. Dazu nutzt er vorhandene,in der Nähe verlaufende Wege. Das bedeutet aber auch steilere Waldwege mit Schotter, obwohl nicht allzuweit entfernt asphaltierte Radwege sind.

Der Main bildete für die Römer eine natürliche Grenze. Hier müsste nichts gebaut werden. Ich folge ab Hainburg dem Fluss bis nach Aschaffenburg. Das Wetter ist prima, ich mache viele Pausen. Es ist wenig los auf dem Mainradweg und ich lasse mir Zeit.

In Aschaffenburg geht ein Abzweig nach Schweinheim, wo Sonja und Dirk wohnen. Der Mainwanderweg ist am Anfang brutal steil. Der Feldberg lässt grüßen….Dann wird’s flacher und ich komme gegen 3 Uhr an.Sonja versorgt mich mit allem Nötigen,wir unterhalten uns und meine Wäsche wird gewaschen. Dann faulenze ich auf dem Balkon. Vor fast genau einem Jahr waren wir mit der ganzen Familie hier ( ohne Fahrrad).

Zum Abendessen gibt’s Spargelcremesuppe und Pasta mit Lachs.Es schmeckt prima. Anschließend gehen Sonja und ich noch zur Eisdiele. Bis spät in den Abend sitzen wir auf der Terrasse und erzählen. Für mich war das heute ein erholsamer Urlaubstag.

Morgen soll es regnen….

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1. – 3. Tag ( aller Anfang ist schwer)

Nachdem es in der Nacht abgekühlt und geregnet hatte, starte ich die Radtour gegen Mittag.Eva begleitet mich heute ein Stück. Von der Haustür weg bis Martinstal noch flach,beginnen ab hier die Steigungen.Untrainiert und vollbepackt bekomme ich eine Ahnung, was mich erwartet.

Beim Chausseehaus verabschiedet sich Eva und ich fahre immer weiter bergauf, bergab.Der Weg ist geschottert,obwohl ich noch nicht auf dem Limesradweg bin. Ich beschließe, erst hinter Idstein auf den Weg zu stoßen und suche nach einer Möglichkeit zum Zelten. Gar nicht so einfach, etwas zu finden. Schließlich entdecke ich ein vom Angelverein benutztes Gelände.Ich warte,bis es fast dunkel ist und baue dann mein neues Zelt auf.Geht Ruck Zuck.

Nach einer fast schlaflosen Nacht ( ist bei mir immer so am ersten Tag) geht’s am Morgen um 6 Uhr los. Heute erwartet mich der Härtetest.Ich stoße auf den Limes-Radweg und wie erwartet geht es steil auf und ab.Ich muss heute oft schieben, der grobschottrige Weg ist mit dem schweren Rad nicht fahrbahr.Was mir auffällt ist,dass Ausschilderung sehr zu wünschen übrig lässt.In Glashütten mache ich bei Rewe Frühstückspause. Handy aufladen geht aus versicherungstechnischen Gründen nicht,ebenso das Befüllen der Wasserflaschen.Auch in den Toiletten funktioniert das nicht. Dafür sind auch hier die Preise gesalzen.

Jetzt kommt der schwerste Teil.Es geht hoch zum Feldberg, und das nicht auf der Straße,sondern auf Waldwegen steil hoch.Ich schiebe.Als Abkürzung benutze ich den europäischen Fernwanderweg, das schwere Rad lässt sich kaum vorwärts bewegen. Heute büße ich alle meine Sünden. Völlig fertig komme ich oben an, zu sehen gibt’s nicht viel, trockene Sachen anziehen und dann eine lange Anfahrt bis zur Saalburg.

Dort ist jede Menge los und ich fahre schnell weiter.In Butzbach mache ich in der Altstadt Pause und esse einen Döner (viele andere werden wahrscheinlich noch folgen…).Dann wird’s langsam Zeit für ein Übernachtungsplätzchen.Auch hier nicht so einfach.Einige Kilometer außerhalb finde ich entlang einer Bahnstrecke etwas.Im Wald möchte ich eigentlich nicht mehr zelten, aus verschiedenen Gründen.Wildzelten ist in Deutschland verboten, Biwakieren nicht.Die Nacht ist so la la.Morgens weckt mich früh die Sonne. Eigentlich wollte ich Kaffe kochen,habe aber kein Feuerzeug dabei.

Der Limesradweg erreicht jetzt kurz vor Gießen seinen nördlichsten Punkt und dreht dann nach Süden ab.Auch sind jetzt die Wege geteert und viel flacher.Ab und zu schaue ich mir einen rekonstruierten Wachturm an .Heute ist es sehr heiß,ich schwitze und trinke viel.Nach den zwei Zeltnächten ist mir mehr nach einem Zimmer mit Dusche zumute.In Ravolzhausen werde ich fündig. Für 55€ gibt’s ein Doppelzimmer und Abends im Ort noch etwas zu essen (richtig geraten).

Mein linkes Bein macht nicht mehr Beschwerden als sonst auch.Soweit so gut. Für meinen Tennisarm war die gestrige Schieberei Gift. Aber noch ist es auszuhalten. Morgen steht eine kurze Etappe an,ich besuche Sonja und Dirk in Aschaffenburg.

5-Länder-Runde

5 – Länder – Runde

Zum dritten Mal in Folge muss ich meine geplante Nordkaptour verschieben.Erst Corona, dann der Tinnitus und in diesem Jahr Meralgia. Dieser Begriff umschreibt die Kompression eines Nervs, der für die Sensibilität des Oberschenkels zuständig ist.Zugezogen habe ich mir das auf der Pilgerung, verbunden mit stechenden,einschießenden Schmerzen.Diese haben nachgelassen, das Taubheitsgefu ehl ist geblieben.Von den Ärzten das übliche Blabla.Da ich nicht einschätzen kann, wie ich das Bein belasten kann, ist es mir zu riskant, dahin zu fahren, wo ich nicht ohne weiteres zurück kann.

Also habe ich mich für eine rund vierwöchige Randrundreise durch Deutschland, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Belgien entschieden,wobei ich jederzeit abbrechen könnte,wenn das Bein nicht mehr mitmacht

Die Strecke ist eine Zusammenstellung verschiedener Radfernweg, so dass sich ein ca. 2000 km langer Rundkurs ergibt.Startpunkt ist vor der Haustür am Rhein entlang, dann dem Limesradweg folgend bis kurz vor Regensburg,von der Donau bis zum Bodensee, weiter Rheinradweg bis Basel,danach durch die Vogesen und von da nach Metz.Ein Stück Moselradweg,rein nach Luxemburg und auf der Vennbahn hoch bis Aachen.Weiter geht’s auf dem Wasserburgenweg zum Rhein, dann wieder auf den Limesradweg und zurück nach Hause.

Soweit der Plan.Nach Möglichkeit will ich Zugfahrten vermeiden, das ist im Moment wegen des 9€ Tickets nicht so angenehm.Sollte ich abbrechen müssen,bleibt mir aber nichts anderes übrig.