Natürlich war ein Schnarcher unter meinen Zimmergenossen,und was für einer!Also kommen meine neuen Ohrstöpsel zum Einsatz und sie sind schalldicht.
Noch 25 km bis Merida. Wäre es nicht die letzte Etappe, würde ich mit dem Bus fahren.Der Weg führt fast komplett neben der Autobahn entlang,mit all den lauten Fahrgeräuschen.

Dann fängt es an zu regnen,ich erreiche eine Tankstelle und sitze den Großteil des Wolkenbruchs aus.

Kaum unterwegs, geht’s wieder los.Hin und her,Regen,kein Regen.Die einzige Abwechslung unterwegs ist eine tierische Begegnung:

Endlich biegt der Weg von der parallel verlaufenden Autobahn ab und nähert sich Merida.

Eigentlich wollte ich mit Erreichen der Stadt ein “ Siegerfoto“ mit Stadtnamen machen,aber ich komme über wenig ansehnliche Vororte nach Merida.Ein letztes Schild und dann bin ich am Ziel.

Meine Befürchtung,dass Bein , Hüfte und Rücken nicht durchhalten und mich zum Abbruch zwingen, haben sich nicht bewahrheitet.Damit ist der Hauptzweck dieser Pilgerreise erfüllt,so dass einem nächsten Camino nichts mehr im Wege steht (aber nur noch bei schönem Wetter 😀).







































