Oman 2023

14.Tag: Moschee – Al Jazer ( 126 km)

Noch vor Sonnenaufgang breche ich auf, wer weiß, wann die hier anfangen mit beten.

Da war ich schon eine Weile unterwegs

Die Straße ist leer, kein Verkehr. Überhaupt kommt im Schnitt höchstens alle 5 bis 10 Minuten ein Fahrzeug.Wie immer freundliches Hupen,oftmals anhalten und fragen, ob ich was brauche. Als Radreisender kann man sich im Oman durchfüttern lassen. Trotzdem nutze ich eine Tankstelle,um etwas zu essen.

Burger nach arabischer Art

Kurz vor der Tankstelle hatte mich ein SUV im Affenzahn im Abstand von 30 cm überholt. Als der Fahrer tankt, stelle ich ihn zur Rede.Alles geht höflich und freundlich zu. Er entschuldigt sich vielmals, er hätte mich nicht gesehen.Tja, das gibt mir doch zu denken, denn eigentlich kann man mich nicht übersehen .

Weiter geht’s.Ich finde die Wüste überhaupt nicht eintönig.Es gibt immer was zu sehen.

Mittags Rast unter einem Akazienbaum (ich denke,dass es ein solcher ist). Es ist 32 Grad und der Schatten des Baumes kommt mir grade recht.

Scheint erhaltungswürdig zu sein

Die Distanz zwischen zwei Orten liegt oft bei 50 bis 80 km oder mehr.Dazwischen habe ich meist kein Netz. Wenn ich also in so einer „Lücke“ übernachte, gibt’s keinen Blog. Verloren gehen kann ich hier nicht und navigieren brauche ich auch nicht: Der Highway 42 ist die einzige Straße.

Verfahren unmöglich

Irgendwann im Laufe des Tages knacken ich die 1000 km Marke.

Bei dem Licht kann ich oft auf der Handy-Kamera gar nichts erkennen

Endlich erreiche ich Al Jazer. Eine Unterkunft gibt’s nicht, dafür eine prächtige Moschee:

Ich kaufe im „Supermarkt“ ein, telefoniere nach Hause und fahre ein Stück aus der Stadt raus. Im Windschatten eines Stalls baue ich mein Zelt auf.

Nach Salalah sind’s noch rund 430 km( und etliche Höhenmeter).

2 Kommentare zu „14.Tag: Moschee – Al Jazer ( 126 km)

  1. Lieber Bernhard,
    Chapeau, über 1000 km durch Wüste mit Gegenwind und Bergen, das ist schon eine Leistung. Ich habe schon Deine Berichte der letzten Tage vermisst- schön, dass es Dir gut geht. Aber die Omanis scheinen Dich gut zu füttern, das ist bei Radreisen das Wichtigste.
    Am Ende der Reise empfängt Dich dann eine omanische Schönheit, salbt Deine Wunden und massiert die müden Beine….
    Dafür kannst Du noch ein wenig radeln…..
    Liebe Grüße, „Kette rechts“ und keinen „Hungerast“ Matthias

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  2. Chapeau, eine tolle Leistung lieber Bernhard, und das bei Gegenwind und so manch einer fetten Steigung! Aber anscheinend füttern die Omanis Dich recht gut, und das ist immerhin die halbe Miete! Ganz liebe Grüße von Matthias
    (Mein 1. Kommentar ging anscheinend verloren)

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