Es ist noch stockdunkel,als ich das Hostal verlasse und zur Bushaltestelle gehe.

Der Bus bringt mich aus der Stadt hoch nach Cerro Murriano.Das erspart mir 500 Höhenmeter.In der ersten Bar frühstücke ich und breche dann bei Sonnenaufgang auf. Der Weg führt durch eine Militäranlage und wird dann zunehmend schlechter.


Ich werde von Nuria,der Spanierin eingeholt, die ich schon in Castro getroffen hatte.Wir machen zusammen Mittagspause in El Vacar, wo ich mir ein sehr leckeres Kaffee- stückchen gönne.
Die Etappe heute ist ziemlich flach, z.T. geht es auf der alten,nicht mehr befahrenen Straße entlang.
Müll ist immer ins Auge fallend,aber nicht immer so:

Vor Villaharta geht es wie üblich noch mal steil bergauf.Es scheint ein umgeschriebenes Gesetz zu sein, dass alle Etappen zum Schluss noch mal hochführen.
Die Albergue ist sehr gut, mit Bettwäsche und allem,was man braucht. Wir sind zu fünft,ein norwegisches Paar,die Spanierin,eine Holländerin ( blond) und ich.
Insgesamt war die Etappe ok.Es hat heute morgen etwas gedauert,bis ich nach der längeren Gehpause wieder in die Gänge kam.Die Blase macht keine Schwierigkeiten mehr, dafür umso mehr die linke Hand.Anscheinend ist die alte Kapselverletzung am linken Daumengelenk wieder aufgebrochen.Da merkt man erst, für was man den Daumen alles braucht.
Wow, 500 Höhenmeter erspart–very clever!
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Hi Bernhard,
wollte mich auch mal melden. Lese täglich deine Berichte. Sieht aus, als ob die Randbedingungen langsam besser werden. Weiterhin viel Spaß und das nötige Glück auf deinem Weg. Lass es krachen 🙂
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Ja,langsam wird’s.Heute Flussdurchwatung
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nach so viel Ungemach wird es doch mal Zeit für einen Kommentar. So viele Sünden kannst du doch gar nicht begangen haben, die du durch so einen Sch…pilgerweg abbüßen musst. Ich hoffe sehr, dass das spanische Wetter endlich ein Einsehen hat und du noch ein paar bessere Wanderetappen hast. Der Bus ist wirklich die clevere Alternative. Du brauchst niemandem etwas zu beweisen.
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