Mozzarabischer Jakobsweg

Tag 17: Hinjosa – Monterubio de la Serena

Wenn die Schlafqualität ein Hinweis für die heutige lange Etappe sein soll,dann lässt der Tag nichts Gutes erwarten.Ein mieses Bett und eine Kirchturmglocke,die die vollen Stunden gleich dreimal im Abstand von je zwei bis drei Minuten verkündet ,plus natürlich die Zwischenzeiten.

Also geht’s früh los,der Rucksack voll mit Wasser und Essen,falls ich doch nicht trampe.Schon gegen 10 Uhr wird es richtig heiß,der Weg für ein paar Kilometer ziemlich übel.

Wie immer sind Bäche zu überwinden,im hohen Gras spürt man den Untergrund nicht und schon sind die Füße wieder nass.

Meine “ Vorgeherinnen“

Nach 20 km erreiche ich die Stelle,wo eine Alternative auf der Straße angeboten wird,um die Flussquerung zu vermeiden.

Ich bleibe auf der Straße und da die Knochen noch mitmachen,verzichte ich aufs trampen und wandere weiter.Trotz der Hitze trage ich ein Langarmshirt und Sonnenschutz( wg.Sonnenallergie)

Heiß ist’s

Nach 30 km erreiche ich den Zielort.Hier ist ein großes Fest zugange,das Fest des Olivenöls.

Herberge aufsuchen und die übliche Routine.Die anderen treffen kurz nacheinander ein,ziemlich gezeichnet.Wir wollen essen gehen,nirgends was zu kriegen.Dank Nurias Hilfe erbarmt sich ein Restaurantbesitzer und zaubert eine mächtig gute Fischplatte mit Salat auf den Tisch.

So klingt ein harter Pilgertag entspannt aus.Alle sind früh im Bett und froh,diese Etappe mehr oder weniger gut überstanden zu haben.Und morgen ist ein neuer Tag….

2 Kommentare zu „Tag 17: Hinjosa – Monterubio de la Serena

  1. Hut ab–über 30 km gewandert–durch Fluss und Matsch und Beton! Heute Nacht hast du bestimmt gut geschlafen! Nett, dass du für deine Leistung mit leckerem Fisch und einem Fest belohnt wurdest! In deinem Selfie siehst du sehr gut und zufrieden aus.

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