Um 5 Uhr klingelt der Wecker , um 6 Uhr sitze ich im Zug, der ( wie üblich), mehrmals außerplanmäßig hält. Erste Nervositätserscheinungen. Am Flughafen Terminalwechsel, der Airtrain fährt nicht, ich suche im Regen den Pendelbus. Am Schalter ist die Schlange der Leute, die wie ich online eingecheckt haben, am längsten.Alle brauchen ihre Bordkarte, ich stelle mich in die kurze Schlange, es klappt. Bei der automatischen Ausweiskontrolle werde ich für längere Zeit zwischen zwei Sperren festgehalten, weil bei meinem Vorgänger irgendwas nicht stimmt. Die anderen gehen rasch durch die persönliche Kontrolle. Die zweihundert Leute, die dann am Boardinggate warten, machen den Bock auch nicht mehr fett. Fazit:Alles, was online oder elektronisch gemacht wird, dauert ewig. Und ab geht’s in den ausgebuchten Flieger von Qatar Airways. Eine empfehlenswerte Gesellschaft, viel Beinfreiheit und erstaunlich gutes Essen. Nach fünfeinhalb Stunden Zwischenlandung in Doha, drei Stunden Wartezeit und dann nochmal zwei Stunden im stehenden Flugzeug, weil es einen Defekt gibt. Dafür drückt der Pilot auf die Tube und holt alles bis auf eine halbe Stunde wieder auf. Der Anflug auf Taschkent gleicht einem Sturzflug. Das Flugzeug ist halb leer, ich schlafe auf einer Dreierreihe die meiste Zeit.
Die Ankunftshalle in Taschkent ist nach meinem Geschmack, alles in einem Raum: Eintreten, Passkontrolle, 10 m weiter das Kofferband. Das Gepäck ist ruckzuck da, ich wechsle Geld und kaufe mir eine SIM-Karte mit 50 GB für 4 Euro. Das ganze hat alles keine 15 min gedauert. Draussen Horden von Taxifahrerin, ich gehe ein Stück weiter und probiere meine Taxiapp aus. Aber irgendwas scheint nicht zu funktionieren, trotzdem hält jemand und fährt mich für 10 Dollar ins Hotel. Selbst ich feilsche nachts um 3 Uhr in einer fremden Stadt nicht um ein paar Euro 😄.Um halb vier bin ich im Zimmer und schlafe auch ziemlich bald ein.
Das Frühstück habe ich verschlafen, ich erkunde die Umgebung und suche ein Bank. Beim Bezahlen im Hotel haben beide Kreditkarten nicht funktioniert. Ich habe zwar Bargeld dabei,aber nicht genug für 4 Wochen.Leichte Panik. Mit dem Bus fahre ich ins Zentrum und suche einen Geldautomaten mit angeschlossener Bank, falls die Karte eingezogen wird. Aber alles funktioniert und ich bin erleichtert. Da die Busfahrt ewig gedauert hat, fahre ich mit der Metro zurück. Auch hier klappt alles , mit Händen und Füßen und GoogleMaps. Die Ubahn ist gerammelt voll, aber alles geht sehr gesittet zu, man macht Platz für ältere Menschen.Eine Fahrt kostet 15 Cent, der Busfahrer wollte gar kein Geld.
Nachmittags haue ich mich noch mal aufs Ohr, esse hier im Hotel und das war’s dann.
Morgen beginne ich mit dem touristischen Teil und dann gibt’s auch Bilder zu sehen.
Hauptsache, du bist heile angekommen.
Vergiss nicht in deinem Bericht zu erwähnen, was die Leute vor Ort so essen. Auf geht’s , rein ins Abenteuer!!!
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Mache ich auf jeden Fall
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Na, das ging ja schon mal stressig los. Aber du hast es gemeistert!😁
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Jawohl
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